Meldungen Parlamentarisches Frühstück mit so vielen Gästen wie nie zuvor

 

„Das ist ein deutliches Zeichen von außerordentlich großem Respekt, aktuell insbesondere vor der enormen Leistung des THW in der Flüchtlingshilfe“, waren sich der THW-BV Präsident Stephan Mayer, MdB und der Präsident des THW, Albrecht Broemme, einig. Beide freuten sich sehr über diese Anerkennung.

Rund 70 THW-Vertreter aus den acht Landesverbänden beantworteten den Abgeordneten aus ihrer Region ausgiebig Fragen rund um das Technische Hilfswerk. Das Interesse war sehr groß: Für rund zwei Stunden blieb kaum ein Platz an den Ländertischen im Abgeordnetenrestaurant frei. An diesem Tag war es den THW-Vertretern auch besonders wichtig, den Politikerinnen und Politikern ein großes „Dankeschön“ auszusprechen: „Das Haushaltsergebnis ist für das THW ein wichtiger Erfolg“, betonte THW-BV Präsident Stephan Mayer, MdB.

Mit dem Bundeshaushalt 2016 gibt es für das Technische Hilfswerk einen deutlichen Mittelaufwuchs von 43 Millionen Euro. Darüber hinaus bekommt das THW 208 neue Stellen. Die meisten von den neuen Mitarbeitern sollen regional das Ehrenamt deutlich entlasten: Die 66 THW-Geschäftsstellen werden mit insgesamt 155 Arbeitsplätzen zusätzlichen ausgestattet.

Das Technische Hilfswerk ist mit seinen mehr als 80.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die tragende Säule im Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland. Vor allem aktuell in der Flüchtlingshilfe in Deutschland leisten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unsagbar viel. Seit 2014 waren über 14.000 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Zu Spitzenzeiten waren es 1.400 Einsatzkräfte pro Tag. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, MdB, Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, MdB und auch Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, MdB dankten dem THW für diese herausragende Leistung.

Auch im Ausland ist das THW ein begehrter „guter Botschafter“ Deutschlands. So versorgten zum Beispiel THW-Einsatzkräfte nach dem schweren Hurrikan „Mitsch“ die notleidende Bevölkerung in Nicaragua 1998 mit sauberen Trinkwasser. So viel Engagement hat Eindruck hinterlassen: Die Botschafterin der Republik Nicaragua, Ihre Exzellenz Karla Luzette Beteta Brenes, die erst im September 2015 THW-Ortsverbände in Baden-Württemberg besucht hatte, sagte ihre volle Unterstützung zu. Sie versprach, sich auch weiterhin nachhaltig für den deutsch-nicaraguanischen Austausch im Bevölkerungsschutz einzusetzen.

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